Schutz im Sport – Seminar und Workshop zur Prävention von Gewalt
Am Samstag widmeten sich 12 engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer einem besonders wichtigen Thema: der Prävention von sexualisierter und interpersoneller Gewalt im Sport.
Vormittag: Sensibilisierung und Aufklärung
Der Tag begann mit dem dreistündigen Kurz&Gut-Seminar des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) zum Thema „Prävention von sexualisierter und interpersoneller Gewalt im Sport“. Im Auftrag des LSB führte Referentin Conny Szpula kurzweilig und anschaulich durch den Vortrag, während Hendrik Mitschke hospitierte. Durch gelungene interaktive Elemente wurden die Teilnehmenden aktiv eingebunden und umfassend für die verschiedenen Formen von Gewalt im Sportkontext sensibilisiert.
In der anschließenden Mittagspause konnten sich alle bei einer leichten, leckeren Stärkung austauschen und frische Energie tanken.
Nachmittag: Praktische Schritte zum Schutzkonzept
Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Praxis: Der Gehörlosen-Sportverband Nordrhein-Westfalen (GSNRW) organisierte einen vertiefenden Workshop, der von den Dozenten Conny Szpula und Hendrik Mitschkegemeinsam geleitet wurde. In intensiven Gruppenarbeiten erarbeiteten die Teilnehmenden erste konkrete Schritte für ein eigenes Schutzkonzept. Ein zentrales Ergebnis des Nachmittags: Eine gründliche Risikoanalyse bildet das unverzichtbare Fundament für ein funktionierendes Schutzkonzept.
Am Ende des Tages traten die 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestärkt und mit wertvollem Handlungswissen für ihre Vereinspraxis den Heimweg an.
Herzlichen Dank!
Ein erfolgreicher Tag wie dieser ist nur durch starke Unterstützung möglich. Unser besonderer Dank gilt:
- Dem Landessportbund NRW (LSB NRW) sowie der Franz-Beckenbauer-Stiftung für die wertvolle Förderung.
- Der Vizepräsidentin des Deutschen Gehörlosen-Sportverbandes (DGSV), Kathrin Schröder, für die Vermittlung des Kontakts zur Franz-Beckenbauer-Stiftung.
- Dem GSV Bielefeld für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.
