Mit großer Traurigkeit haben wir vom plötzlichem Tod von Joseph (Jupp) Hanio am 02.01.2021 erfahren. Bis zuletzt war er aktiv mit dem Gehörlosen-Sportverband NRW e.V. verbunden. Noch Ende November erhielten wir seine letzten Meldungen über den Verein. Knapp 65 Jahre war er in seinem Verein, dem Gehörlosen-Sportclub Moers 1942 e.V., fast 44 Jahren als 1. Vorsitzender im GSC Moers tätig und für sein Schach bis zuletzt aktiv. Für seine vielen Ehrenämter, sein Tun wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande 1998 ausgezeichnet und geehrt.
Der GSNRW sagt DANKE an Jupp für die gemeinsame sportliche Zeit, für die gemeinsamen Zielen, für den Zusammenhalt von Mitgliedern und dem Verband sowie auch der guten Zusammenarbeit.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.

In stillen Gedenken der Gehörlosen-Sportverband NRW e.V.

Unser langjähriger treuer Landesfußballwart Lothar Kolf wird aus gesundheitlichen Gründen mit sofortiger Wirkung sein Amt niederlegen. Wir danken Lothar für seine immer engagierte Arbeit, und seine Motivation für den Fußball, die Organisation und seine Unterstützung. Jetzt wünschen wir Lothar gute Besserung.

Wir wünschen allen eine friedliche, besonnene Weihnachtszeit, einen guten Übergang ins neue Jahr mit Gesundheit und Motivation.

Mit diesen Wünschen hat der Gehörlosen-Sportverband NRW e.V. ein kleines Weihnachtswunsch-Video aufgenommen:

Den Rest des Jahres pausieren wir in der Geschäftsstelle und schließen die Pforten vom 18.12.2020 bis einschließlich 03.01.2021.

Liebe Sportgemeinschaft,

zum Ende des Jahres haben wir eine sehr erfreuliche Nachricht erhalten.
Seit Juni 2020 wissen wir und haben es bekannt gemacht, dass die Sportstiftung NRW Sportlerinnen und Sportler aus NRW nach einem speziellen Leistungskatalog jetzt auch die Athleten für Deaflympic unterstützen.

Thomas Eller, Marathon (GTSV Essen)
Delia Gaede, Leichtathletik (Düsseldorfer SV)
Hannah Peters, Leichtathletik (GTSV Essen)
Finja Rosendahl, Badminton (GSV Düsseldorf)
Henrick Templin, Beachvolleyball (GSV Düsseldorf)
Arda Yenen, Tischtennis (GTSV Dortmund)

haben einen Antrag gestellt, haben Erfolg und erhalten für 2021 eine Förderung.
Herzlichen Glückwunsch!
So können sie sich bestimmt besser auf ihr Training konzentrieren und wissen, auch die Sportstiftung NRW sieht ihr Potenzial für eine sehr gute Leistung im Sport.

Wir vom Gehörlosen-Sportverband NRW e.V.  freuen uns für alle und glauben, es ist eine Motivation für weitere Sportlerinnen und Sportler. Auch sie haben die Chance eine finanzielle Förderung zu bekommen. Macht weiter und holt euch den Erfolg.

Das Präsidium des GSNRW

#trotzdemSPORT – ob im Verein, in Schule oder Kita – klares Motto sollte überall gelten: Mit diesem Anspruch möchte der Landessportbund NRW während der sportlichen Lockdown-Phase aktiv und selbstbewusst mit kreativen Lösungsvorschlägen unsere Mitgliedsorganisationen und Vereine vorangehen, damit auch in den kommenden Wochen und Monaten wieder möglichst viele Menschen verantwortungsvoll (und sicher) ihre heiß geliebten Sportarten ausüben können.

Hier geht es zur LINK LSB-NRW

Textquelle: LSB-NRW

Quelle: LSB-NRW

Ab dem 02.11. gültige Coronaschutzverordnung in NRW stoppt wie angekündigt den Trainings- und Wettkampfbetrieb der Vereine in NRW wie auch bundesweit.
Der organisierte Sport muss seinen Anteil leisten, die weitere Ausbreitung  der Infektionszahlen zu stoppen.

Die für den November geltende Verordnung gibt unter § 9 „Sport“ im Wesentlichen vor:

§9 (1):
1. Sämtlicher Freizeit und Amateursportbetrieb in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist bis zum 30.11.2020 unzulässig.

  • Unter „Freizeit – und Amateursportbetrieb“  ist der gesamte Trainings- und Wettkampfbetrieb in allen Ligen unterhalb der in § 9(3) genannten Profiligen zu verstehen.

2. Ausgenommen von dem Verbot  ist der Individualsport allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes außerhalb geschlossener Räumlichkeiten von Sportanlagen.

  • Unter dem zulässigen „Individualsport“ wird die selbstorganisierte, individuell betriebene Sportausübung verstanden.
  • Ausgeschlossen ist jeglicher Kontaktsport.
  • Organisierter Trainings- und Sportbetrieb ist, ebenso wie die Ausübung von Mannschaftssport, nicht gestattet
  • Der Individualsport in geschlossenen Räumlichkeiten, z. B.  In Sporthallen, Gymnastikräumen oder ähnlichen Funktionsräumen, ist nicht gestattet.
  • Auf Außensportanlagen und im öffentlichen Raum darf er ausgeübt werden. Die Abstandsregeln gemäß Paragraph 2 der Coronaschutzverordnung sind in jedem Fall einzuhalten.

Dazu einige Beispiele:

  • Im Tennissport ist ein Einzel erlaubt, ein Doppel nicht gestattet, auch nicht mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes.
  • Ein Golfplatz kann öffnen und an jedem Loch können z. B.  maximal zwei Personen oder bis zu zehn Personen aus einem Hausstand spielen.
  • Das Lauftraining von zwei Spielern einer Spielsportmannschaft ist maximal zu zweit gestattet. Technikübungen mit dem Ball zu zweit sind gestattet.
  • Leichtathletische Disziplinen können alleine, zu zweit oder mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes betrieben werden.
  • Sport im Park, z.B. Yoga oder Pilates, alleine, zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstandes, ist gestattet.

3.  § 9 (2)
Wie bisher: Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind untersagt.

4.  §9 (3)
Wettbewerbe in Profiligen sind zulässig. Zuschauer sind untersagt

  • Unter Profiligen werden Ligen/Mannschaften gefasst, deren Sportlerinnen und Sportler überwiegend ihren Lebensunterhalt aus dieser Tätigkeit bestreiten.

5.  §9 (4)
Das Training an den Bundes- und Landesstützpunkten ist in den olympischen Sportarten für die Kaderstufen OK, PK, EK, NK1, NK2 und im paralympischen Sport für die Kaderstufen PAK, PK, TK, NK1, NK2 sowohl im kontaktfreien Sport als auch im Kontaktsport in und auf den zum Stützpunkt gehörenden Sportanlagen zulässig. Die allgemeinen Regeln zum Hygieneschutz sind einzuhalten.

6.  § 12(2)
Der Rehabilitationssport im Sportverein und im Fitnessstudio ist nicht gestattet. Er ist nur erlaubt, wenn er unter der Anleitung von Dienstleistern im Gesundheitswesen durchgeführt wird.


Corona-Schutzverordnung vom 30. Oktober 2020
 

Die Preisträger des NRW-Wettbewerbs „Behindertensportverein des Jahres 2020“ stehen fest. Die Top 10 Platzierten dürfen sich über Preisgelder und einen persönlichen Besuch  des BRSNW Vorstandsvorsitzenden Reinhard Schneider freuen. Der Wettbewerb wurde durch die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und den Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V. (BRSNW) initiiert. Auf dem ersten Platz wählte die Jury den SV Blau-Weiss Aasee e.V.

Preisgeld von 5.000 Euro für den SV Blau-Weiss Aasee e.V.

Auf die Ausschreibung des „Behindertensportverein des Jahres 2020“ mit dem Themenschwerpunkt „Kinder- und Jugendförderung“ haben sich wieder zahlreiche Vereine aus ganz Nordrhein-Westfalen beworben. Über den ersten Platz und ein Preisgeld von 5.000 Euro kann sich der SV Blau-Weiss Aasee e.V. freuen, der mit seiner integrativen Fußballabteilung eine überzeugene Bewerbung einreichte. Da Corona bedingt die geplante Preisverleihung im Rahmen der Rehacare in Düsseldorf ausfallen musste, gibt es im November und Dezember eine persönliche Ehrungstour zu den Preisträgern. Dort überreicht Reinhard Schneider und Vertreter*innen der Partner Glückwünsche, Preisgelder und kleine Geschenke.

Staatssekretärin Andrea Milz erfreut über Vielfalt der Sportarten

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes NRW, Andrea Milz, war Mitglied der hochkarätig besetzten Jury und zeigte sich begeistert „Die Landesregierung unterstützt den Wettbewerb zur Wahl des Behindertensportvereins des Jahres immer wieder gerne, besonders mit dem Schwerpunkt des Kinder- und Jugendsport. Denn die sportliche Förderung des Nachwuchses durch vielfältige Sport- und Bewegungsangebote ist enorm wichtig. Sportvereine leisten damit einen großen Beitrag zur Inklusion und zur Bildung von Werten und Selbstvertrauen bei den Jüngsten in unserer Gesellschaft. Über die Vielfalt der Sportarten in diesem Jahr waren wir besonders erfreut.“

„Es war sehr schön zu sehen, dass Vereine mit Schulkooperationen unter den Bewerbern waren. Die Kombination vom Ganztagschulsystem und Sport als festen Bestandteil der Freizeit, führt unheimlich viele Kinder und Jugendlichen an den Sport heran.“, lobt Stefanie Plümper-Little, Vorsitzende der BRSNW KiJu.

Der zweite Platz, dotiert mit 4.000 Euro, geht an den Gehörlosen TSV Essen 1910 e.V. der mit einem besonders breiten Angebot an Sportarten überzeugte. Platz drei geht nach Stolberg zum Tabalingo Sport & Kultur integrativ e.V. der mit 450 Mitgliedern zu den größten Vereinen im Wettbewerb zählt und sich über 2.500 Euro Preisgeld freut.

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Die Platzierungen

  1. Platz:    SV Blau-Weiß Aasee e.V.
  2. Platz:    Gehörlosen TSV Essen 1910 e.V.
  3. Platz:    Tabalingo Sport & Kultur integrativ e.V. Die Plätze 4. – 6. erhalten jeweils 1.500 Euro.
  4. Platz:    Budokan Hünxe e.V.
  5. Platz:    BSG Mönchengladbach e.V. – Hockey
  6. Platz:    Basket-Ball-Club Münsterland e.V
  7. Platz:    ETB Schwarz-Weiß Essen e.V. – Hockey
  8. Platz:    TSV Solingen Aufderhöhe e.V.
  9. Platz:    BSG Espelkamp e.V.
  10. Platz:    Borussia Düsseldorf

Die Plätze 7. bis 10. werden mit 1.000 Euro ausgezeichnet.

Die Preisträger hatte eine Jury bestehend aus Vertretern aus Sport, Politik und Gesellschaft ausgewählt. Bei fast allen Vereinen sind die Preisgelder für Erweiterungen der Sportangebote verplant aber auch für Weiterbildungen von Übungsleiter*innen und ehrenamtlichen Unterstützern.

Anfang November beginnt die NRW-Ehrungstour und Reinhard Schneider, begleitet von Vertretern der VDJ-Partner, freut sich auf das persönliche Kennelernen der Vereine, besondern auf    die    Kinder    und    Jugendlichen    die zu ihren Trainingszeiten besucht werden.


Quelle: Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW e.V.

Am Samstag, 26.09. konnten endlich 8 Prüflinge ihre Prüfung erfolgreich abschließen, nachdem der Prüfungstermin im März 2020 wegen der Pandemie erst einmal auf unbestimmte Zeit verlegt werden musste.

Die Prüflinge gaben am Samstag noch einmal alles und boten den Sportler-Gästen ein abwechslungsreiches Sportprogramm.

Die Ausbildung zum Übungsleiter C-Breitensport umfasst 120 Lehreinheiten und ist aufgeteilt in ein Basismodul und ein Aufbaumodul. Im August 2019 begann das Basismodul mit 30 Lerneinheiten Hier werden Grundlagen und Kenntnisse vermittelt und erworben, die im weiteren Verlauf der Qualifizierung immer wieder benötigt werden. Im Aufbaumodul ÜL-C lernten die Teilnehmer neben Gesundheitsförderung durch Sport, biologische Grundlagen des Herz-Kreislaufsystems und vielen anderen Themen auch zahlreiche praktische Übungen und Spiele kennen. Sie planten selbst einen Stundenverlauf und setzten ihn in die Praxis um. All dies gibt ihnen Sicherheit im leiten von Gruppen. Der kommunikative Austausch in Gebärdensprache mit den beiden Dozentinnen Petra Klein und Annette Schulze verlief direkt und reibungslos.

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Förderer

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen