Die Preisträger des NRW-Wettbewerbs „Behindertensportverein des Jahres 2020“ stehen fest. Die Top 10 Platzierten dürfen sich über Preisgelder und einen persönlichen Besuch  des BRSNW Vorstandsvorsitzenden Reinhard Schneider freuen. Der Wettbewerb wurde durch die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und den Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e.V. (BRSNW) initiiert. Auf dem ersten Platz wählte die Jury den SV Blau-Weiss Aasee e.V.

Preisgeld von 5.000 Euro für den SV Blau-Weiss Aasee e.V.

Auf die Ausschreibung des „Behindertensportverein des Jahres 2020“ mit dem Themenschwerpunkt „Kinder- und Jugendförderung“ haben sich wieder zahlreiche Vereine aus ganz Nordrhein-Westfalen beworben. Über den ersten Platz und ein Preisgeld von 5.000 Euro kann sich der SV Blau-Weiss Aasee e.V. freuen, der mit seiner integrativen Fußballabteilung eine überzeugene Bewerbung einreichte. Da Corona bedingt die geplante Preisverleihung im Rahmen der Rehacare in Düsseldorf ausfallen musste, gibt es im November und Dezember eine persönliche Ehrungstour zu den Preisträgern. Dort überreicht Reinhard Schneider und Vertreter*innen der Partner Glückwünsche, Preisgelder und kleine Geschenke.

Staatssekretärin Andrea Milz erfreut über Vielfalt der Sportarten

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes NRW, Andrea Milz, war Mitglied der hochkarätig besetzten Jury und zeigte sich begeistert „Die Landesregierung unterstützt den Wettbewerb zur Wahl des Behindertensportvereins des Jahres immer wieder gerne, besonders mit dem Schwerpunkt des Kinder- und Jugendsport. Denn die sportliche Förderung des Nachwuchses durch vielfältige Sport- und Bewegungsangebote ist enorm wichtig. Sportvereine leisten damit einen großen Beitrag zur Inklusion und zur Bildung von Werten und Selbstvertrauen bei den Jüngsten in unserer Gesellschaft. Über die Vielfalt der Sportarten in diesem Jahr waren wir besonders erfreut.“

„Es war sehr schön zu sehen, dass Vereine mit Schulkooperationen unter den Bewerbern waren. Die Kombination vom Ganztagschulsystem und Sport als festen Bestandteil der Freizeit, führt unheimlich viele Kinder und Jugendlichen an den Sport heran.“, lobt Stefanie Plümper-Little, Vorsitzende der BRSNW KiJu.

Der zweite Platz, dotiert mit 4.000 Euro, geht an den Gehörlosen TSV Essen 1910 e.V. der mit einem besonders breiten Angebot an Sportarten überzeugte. Platz drei geht nach Stolberg zum Tabalingo Sport & Kultur integrativ e.V. der mit 450 Mitgliedern zu den größten Vereinen im Wettbewerb zählt und sich über 2.500 Euro Preisgeld freut.

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Die Platzierungen

  1. Platz:    SV Blau-Weiß Aasee e.V.
  2. Platz:    Gehörlosen TSV Essen 1910 e.V.
  3. Platz:    Tabalingo Sport & Kultur integrativ e.V. Die Plätze 4. – 6. erhalten jeweils 1.500 Euro.
  4. Platz:    Budokan Hünxe e.V.
  5. Platz:    BSG Mönchengladbach e.V. – Hockey
  6. Platz:    Basket-Ball-Club Münsterland e.V
  7. Platz:    ETB Schwarz-Weiß Essen e.V. – Hockey
  8. Platz:    TSV Solingen Aufderhöhe e.V.
  9. Platz:    BSG Espelkamp e.V.
  10. Platz:    Borussia Düsseldorf

Die Plätze 7. bis 10. werden mit 1.000 Euro ausgezeichnet.

Die Preisträger hatte eine Jury bestehend aus Vertretern aus Sport, Politik und Gesellschaft ausgewählt. Bei fast allen Vereinen sind die Preisgelder für Erweiterungen der Sportangebote verplant aber auch für Weiterbildungen von Übungsleiter*innen und ehrenamtlichen Unterstützern.

Anfang November beginnt die NRW-Ehrungstour und Reinhard Schneider, begleitet von Vertretern der VDJ-Partner, freut sich auf das persönliche Kennelernen der Vereine, besondern auf    die    Kinder    und    Jugendlichen    die zu ihren Trainingszeiten besucht werden.


Quelle: Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW e.V.