Wir flogen am Dienstag (23.07.2013) früh nach Umsteigen in Wien nach Sofia, der Flug war echt reibungslos gelaufen. Nur leider nach dem Landen in Sofia sind einige ohne Koffer zum Hostel angekommen, weil die Koffer beim Umsteigen in Wien vergessen geworden. Am nächsten Tag bekamen einige die Koffer.

Das Hostel war einzigartig anders, die Mitarbeiter des Hostel waren sehr nett, im Dachboden wurden 7 Personen frei geschlafen, im Erdgeschoss mit 8 Personen in der zwei getrennten Zimmern geschlafen, die WCs und die enge Dusche waren auch da und im Keller wurde 4 Personen in der zwei getrennten Zimmer geschlafen, dort gab die Küche wo wir frühstücken holten, aßen wir am meisten draußen den Frühstück. Das Frühstück von Sofia (fettige Pfannkuchen, irgendwelche komische Kuchen) hat uns leider nicht geschmeckt, dafür gab es etwas anderes Frühstück wie in Deutschland.

In Sofia gab es eigentlich nicht viel was zu sehen. Uns fiel etwas schwer, dass wir bulgarische Schrift nicht lesen konnten. Daher gab es auch nicht viel über Sofia zu erzählen, aber nur EINEN Punkt muss ich euch mal erzählen: beim „Ja“ nicken in Sofia man nein und beim „nein“ schütteln man ja. Wir sind nicht so schnell an die Kultur angepasst, beim „schütteln“ (man meint ok oder ja) waren wir erstmals immer verärgert, warum wir z.B. keine Handtücher bekommen, das Essen beim Restaurant nicht bezahlen sollen, wenn man der grinsende schüttelnde Kellner Bescheid gibt,… 🙂

Die Teilnehmer/Innen mussten nicht alle gleich zur irgendwelchen Sportart zusammen dahin gehen und schauen, sondern jeder war frei entscheiden, es gab die Gruppe, diejenige lieber zum Volleyball, Fußball oder Basketball schaut, danach trafen die verschiedene Gruppe sich und erzählten ihren Tag, Erlebnisse und Begegnungen.

Ach ja in Sofia sind WLAN überall zu empfangen, dadurch bekamen wir immer schnell Informationen. Die Organisation von Deaflympics Sofia lief nicht so optimal, viele Mitarbeiter waren nicht gut darüber informiert und hatten verschiedene Meinungen oder sogar keine Ahnung darüber, sodass wir immer auf nächste Antwort des anderen Mitarbeiters warteten.

Wir Betreuer wollten das Gesellschaftsspiel leisten, aber keinen leider richtigen Raum dafür, sonst bekommen wir (schon mal Ärger gekriegt) Beschwerden von der Nachbaren wegen des Lärms. Die Gehörlosenkultur halt 🙂

Der allgemein als Zuschauer war schön, dass wir als Genießer fast alle Sportarten zuschauen und anfeuern durften. Es gab täglich abends die Partys in der Stadt, in dem Gehörlose aus aller Welt kamen, lernten gemeinsam kennen und mit anderen feierten.

Die Gehörlosen-Sportjugend NRW bedankte sich in dieser Form dem Aktion Mensch für die finanzielle Unterstützung.

Bericht/Fotos von Betreuern

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