| Günter
Fressman, der Jugendfachwart der GSJ in NRW,
organisierte dieses Jahr wieder ein Jugendreise.
Sie ging nach Moliets Plage in Frankreich
auf einen Campingplatz am Atlantik.
Mit einem Reisebus fuhren am 14. August die
19 teilnehmenden Jugendlichen von Dortmund
und Köln frohgelaunt ab. In Michelstadt
bei Darmstadt stieg noch ein Gruppe hörender
Jugendlicher zu uns in den Bus. Nach 23 Stunden
Fahrt sind wir alle relativ müde, aber
erwartungsvoll an unserem Reiseziel angekommen.
Am Samstag, es war der 16. August - unserem
ersten richtigen Urlaubstag – erkundetet
wir die nähere Umgebung unseres Urlaubsortes.
Es war herrliches Wetter, allerdings zu heiß,
um den ganzen Tag im Freien zu verbringen.
Abends lernten wir uns bei gemütlichen
Gesellschaftsspielen besser kennen.
Am Sonntagvormittag wanderten alle gemeinsam
in einen ca. 5 km entferntes Dorf. Unsere
Betreuer hatten einen kleinen Ball versteckt,
den wir innerhalb einer Stunde finden sollten.
Das Spiel wurde in 2 Gruppen durchgeführt.
Jessica Klinger und Oliver Schulze hatten
die besten Nasen und wurden anschließend
als Sieger gekürt.
Da nur 9 Fahrräder vorhandenen waren,
mussten wir am nächsten Tag unsere geplante
Radtour wiederum in 2 Gruppen durchführen.
Da es über verschlungene Pfade und sehr
viel Sand ging, fühlten wir uns als richtige
Mountainbiker. Für die meisten von uns
war es doch sehr anstrengend, so dass wir
den restlichen Tag am Strand faulenzten.
Endlich einen „freien“, nicht
verplanten Tag. Wir gingen schwimmen oder
bummelten durch die Stadt. Wir hatten ja noch
nicht all zuviel gesehen.
Am folgenden Tag ging es bereits um 8.00 Uhr
morgens mit einem Bus nach Bayonne –
zu einer Stadtbesichtigung. Diese hätten
wir uns sparen können , denn es ist trotz
schönstem Wetter eine langweilige Stadt.
Interrasanter war die sich anschließende
2-stündige Rafting „Wildkanufahrt“.
Am Donnerstag, unser Bergfest, die Hälfte
unseres Urlaubes war bereits rum, hatte Doris
Bednarek aus Köln ihren 18. Geburtstag.
Natürlich ein Anlass für uns, mit
zufeiern. Die tolle Stimmung begann bereits
am frühen morgen mit einer Sandschlacht.
Zufällig bot Doris, dass Geburtstagskind,
die beste Zielscheibe. Beim gemeinsamen Kuchenessen
versöhnten sich alle wieder.
Ein besonderer Programmpunkt – einen
Adrenalin Parc – hatten wir für
den Freitag eingeplant. Die Teilnehmer konnten
zwischen Klettern und Motocross mit einem
„Quad“ – ein Motorrad mit
4 Rädern – wählen.
Eine Gruppe versuchte also wie Tarzan von
Baum zu Baum zu klettern, ohne herunterzufallen.
Während die andere Gruppe sich im Sand
– Motocross versuchte. Das dieses wirklich
abenteuerlich war, lässt sich an einer
ständig wachsenden Verletztenliste ablesen.
Zum Glück waren es durchweg nur leichte
Verletzungen.
Ein großes Beach – Volleyball
– Turnier wurden am Samstag gestartet.
Hierzu wurden 9 Mixed-Mannschaften zusammengestellt.
Bis in den Abend hinein wurde um den Sieg
gekämpft.
Der Sonntag wurde zum Ausruhen als freier
Tag von allen individuell verbracht.
Da einige Teilnehmer schon recht mitgenommen
und müde waren (diese Hitze !?), wurde
unser „Spiel ohne Grenzen“ auf
5 Spiele begrenzt. Es gab spannende und aufregende
Spiele. Jeder wollte bei der abendlichen Siegerehrung
einen der schönen Preise bekommen.
Am Dienstag, den 26. August, unserem vorletzten
Tag wurde schon mit kleinen Aufräumarbeiten
unsere Abreise eingeläutet. Der Abend
klang mit einem zünftigen Pizza –
Abschiedsessen aus. Natürlich feierten
die Betreuer diesen gelungenen Urlaub etwas
länger.
Unser letzter Tag war mit den restlichen Aufräumarbeiten
ausgefüllt. Um 21.00 Uhr endete schließlich
unser Urlaubsaufenthalt in Moliets. Wir stiegen
in unseren Reisebus und die lange Heimreise
begann.
Besonderen Lob und Dank von allen Teilnehmer
möchten wir dem Animator Thomas von Horizonte
sowie Lars Becker. und Axel Schneider aussprechen.
Das faire Verhalten von Lars Haunert sollte
ebenfalls lobend erwähnt werden.
Bericht von: Maik Winter (Betreuer)
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