Sportjugend

Am 8. Juli trafen sich die Betreuer mit den Teilnehmer in Essen, um nach Spanien zu fahren. Alle waren bisschen enttäuscht, dass sie das Spiel Deutschland-Brasilien , die WM-Halbfinale verpassten. Im Bus jedoch hatten ein Teilnehmer und die hörenden, die auch im Bus waren, den Live-Ticker. Durch den hohen Sieg und viele gefallene Tore für Deutschland hatten wir super Stimmung im Bus. Am nächsten Morgen, angekommen in Spanien, war das Wetter nicht so toll und trotzdem: wie jedes Jahr wird zuerst die Sachen ins Zelt gepackt, schnell umgezogen und ab ging´s zum Meer.

An fast jeden Abend wurde Gesellschaftsspiele gespielt, wo die Teilnehmer und die Betreuer viel Spaß hatten und so lange am Gemeinsschaftszelt blieben bis es fast nichts mehr zu sehen gab (die Lichterkette war für manche Spiele nicht hell genug).

Es wurden Turniere wie Streetball-, Fußball- und Volleyballturnier veranstaltet und da konnten die Teilnehmer und manchmal auch die Betreuer ihr Bestes geben und sich auspowern.
An einem Abend ist die Hälfte der Gruppe, selbstverständlich freiwillig, mit dem Schlafsack zum Meer gegangen und haben dort im Freien übernachtet. Dies war ein tolles Erlebnis.
Sorgen hatten wir, als Deutschland ins Finale kamen, und wir im Campingplatz nur ein kleines Fernseher hatten. Wir suchten nach Möglichkeiten und zum Glück hat die Mitarbeiter des Campingplatzes eine Leinwand zur Verfügung gestellt. Kurz vor dem Anpfiff lief es und wir zitterten, bangten und schauten zu… Am Ende konnten wir zusammen den Titel feiern.

Zweimal sind wir nach Barcelona gefahren und dort konnten die Teilnehmer in Gruppen alleine durch die Stadt schlendern.

In Callela, wo wir auch mit dem Zug angereist sind, hatten wir tolle Erlebnisse mit dem Wasserbooten und diverse Attraktionen.

Heil zurück gekommen sind alle Teilnehmer und Betreuer in Essen, zwei Wochen später. Insgesamt war es eine schöne Jugendreise in Caldes d‘ Estrac / Spanien.

Wir fuhren mit einem 9er Sitz-Bus und regulären Auto nach Sölden. Die Fahrt ging dank unterhaltsamer Konversationen von Teilnehmern schnell.

Das Ferienhaus war super. Es hat 3 Etagen, wo jede Etage ein Badezimmer gibt. Manche Zimmer haben sogar eigene Dusche. Pro Zimmer gab es entweder zweier oder dreier Betten. Morgens und Abends haben wir im Esszimmer gemeinsam gefrühstückt, wo die „Küchendienstler“ vorher in der Küche das Essen zubereiteten haben. Mittags konnten die Teilnehmer entweder selbst geschmierte Brötchen mitnehmen sowie auf der Piste essen.

Da wir im Oktober dort waren, konnten wir ja nur Ski sowie Snowboard auf dem Gletscher fahren. Die Größe der Gletscher war in Ordnung. Die Piste ging ja noch, manche waren etwas vereist. Wir hatten ein Skianfänger und sonst konnten alle TeilnehmerInnen Ski bzw. Snowboard fahren. Der Skianfänger konnte uns am Ende sogar mithalten.

An dem Tag, wo es Regen gab, sind wir zum Schwimmbad gefahren, wo dort einige auch zu der Sauna gingen.

Am 31.10., wo bekanntlich Halloween gefeiert wird. Wir haben uns verkleidet, Raclette gegessen und durch die Nacht amüsiert gefeiert.

Wir haben fast jeden Abend Gesellschaftsspiele gespielt.

Insgesamt war es eine super Reise, alle TeilnehmerInnen verstanden sich miteinander sehr gut, es gab keinen Streit und ich denke mal, wir alle haben einen erholsamen Urlaub gehabt.

Geschrieben von Robin Angelini (Teilnehmer)

Wir flogen am Dienstag (23.07.2013) früh nach Umsteigen in Wien nach Sofia, der Flug war echt reibungslos gelaufen. Nur leider nach dem Landen in Sofia sind einige ohne Koffer zum Hostel angekommen, weil die Koffer beim Umsteigen in Wien vergessen geworden. Am nächsten Tag bekamen einige die Koffer.

Das Hostel war einzigartig anders, die Mitarbeiter des Hostel waren sehr nett, im Dachboden wurden 7 Personen frei geschlafen, im Erdgeschoss mit 8 Personen in der zwei getrennten Zimmern geschlafen, die WCs und die enge Dusche waren auch da und im Keller wurde 4 Personen in der zwei getrennten Zimmer geschlafen, dort gab die Küche wo wir frühstücken holten, aßen wir am meisten draußen den Frühstück. Das Frühstück von Sofia (fettige Pfannkuchen, irgendwelche komische Kuchen) hat uns leider nicht geschmeckt, dafür gab es etwas anderes Frühstück wie in Deutschland.

In Sofia gab es eigentlich nicht viel was zu sehen. Uns fiel etwas schwer, dass wir bulgarische Schrift nicht lesen konnten. Daher gab es auch nicht viel über Sofia zu erzählen, aber nur EINEN Punkt muss ich euch mal erzählen: beim „Ja“ nicken in Sofia man nein und beim „nein“ schütteln man ja. Wir sind nicht so schnell an die Kultur angepasst, beim „schütteln“ (man meint ok oder ja) waren wir erstmals immer verärgert, warum wir z.B. keine Handtücher bekommen, das Essen beim Restaurant nicht bezahlen sollen, wenn man der grinsende schüttelnde Kellner Bescheid gibt,… 🙂

Die Teilnehmer/Innen mussten nicht alle gleich zur irgendwelchen Sportart zusammen dahin gehen und schauen, sondern jeder war frei entscheiden, es gab die Gruppe, diejenige lieber zum Volleyball, Fußball oder Basketball schaut, danach trafen die verschiedene Gruppe sich und erzählten ihren Tag, Erlebnisse und Begegnungen.

Ach ja in Sofia sind WLAN überall zu empfangen, dadurch bekamen wir immer schnell Informationen. Die Organisation von Deaflympics Sofia lief nicht so optimal, viele Mitarbeiter waren nicht gut darüber informiert und hatten verschiedene Meinungen oder sogar keine Ahnung darüber, sodass wir immer auf nächste Antwort des anderen Mitarbeiters warteten.

Wir Betreuer wollten das Gesellschaftsspiel leisten, aber keinen leider richtigen Raum dafür, sonst bekommen wir (schon mal Ärger gekriegt) Beschwerden von der Nachbaren wegen des Lärms. Die Gehörlosenkultur halt 🙂

Der allgemein als Zuschauer war schön, dass wir als Genießer fast alle Sportarten zuschauen und anfeuern durften. Es gab täglich abends die Partys in der Stadt, in dem Gehörlose aus aller Welt kamen, lernten gemeinsam kennen und mit anderen feierten.

Die Gehörlosen-Sportjugend NRW bedankte sich in dieser Form dem Aktion Mensch für die finanzielle Unterstützung.

Bericht/Fotos von Betreuern

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