Lars Neuhaus

Die Sommerjugendreise fand diesmal mit 17 gehörlose Teilnehmer/innen in Marina di Bibbona, Toskana, statt. Es haben 15 Teilnehmer/innen mitgemacht, die vorher noch nie dabei waren. Für die Betreuer war es eine neue Herausforderung. Wir haben ganz viele Erlebnisse wie Aquapark, Hochseilgarten, bis zu 50km Fahrradtour, Turniere wie Volley- und Fußball, Spiele-ohne-Grenze sowie Ausflüge nach Pisa und Florenz mitgemacht und es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Ab und zu hatten die Teilnehmer/innen auch freie Verfügung und konnten ans Meer oder Pool zum Schwimmen gehen. Kochen und spülen mussten die Teilnehmer jeden Tag selbstständig in Gruppen und fast jeden Abend haben wir Gesellschaftsspiele gemacht. Einmal haben wir den Schlafsack mit ans Meer genommen und dort unter den Sternenhimmel übernachtet. Am letzten Tag ‎gingen wir gemeinsam zu einem Restaurant am Meer und ließen die 2 tolle Wochen ausklingen. Bei der Rückfahrt war die Klimaanlage im Bus kaputt, aber wir hielten das aus und schnell war die ständige Hitze vorbei, sobald wir wieder in Deutschland angekommen sind. Wie jedes Jahr standen die Eltern am Busbahnhof und freuten sich ihre Kinder wiederzusehen. Es war eine tolle Jugendreise mit einer tollen (und sehr sportlichen) Gruppe. Wir freuen uns auf nächstes Jahr. Und wir bedanken uns an die Aktion Mensch für die Förderung.

Wir, die GSJNRW, haben dieses Jahr wieder einmal eine Skijugendreise organisiert und diesmal haben wir mit einem anderen „Verein“ zusammengeschlossen.. Mit den Nordlicht aus Hamburg planten wir eine 8tägige Skijugendreise in Hafjell/Norwegen.

Mit 12 Teilnehmern und 4 Betreuern ging es am 25. Dezember die 20-stündige Busfahrt los. Mit wenige Komplikationen waren wir in Norwegen angekommen und alle freuten sich auf das Ski- bzw. Snowboardfahren. Die Betreuer holten die Skipässe und am nächsten Tag durften sie losgehen. Alle waren begeistert von unsere Hütte mit Sauna und Wirhlpool von dem Gehörlosenverein von Oslo, und noch an dem Nachmittag hüpften alle ins Pool. Oft waren viele schon um 15 Uhr zurück vom Skifahren, weil dort sehr früh dunkel wird, aber mit der Programme der Betreuern, Sauna und Wirhlpool hatten wir keine Langeweile.. An den Abende spielten wir Karten oder hatten viele gute Unterhaltungsthemen 😉 Silvester aßen wir Raclette und viele Sussigkeiten. Ein Teilnehmer hatte zum Jahreswechsel seinen Geburtstag und wir aßen auch noch Kuchen.

Den Spiel-ohne-Grenzen haben die Betreuern wieder organisiert und die 3 Teams kämpften eifrig um den Sieg. Am Ende haben die Hodenkobolde knapp gewonnen.

Unser Fahrt nach Lillehammer, um dort Bob zu fahren, wurde leider wegen Probleme der Bus abgesagt. Die Betreuer konnten wegen der Kälte (teilweise bis zu -15 Grad) den Motor nicht anspringen. Aber das war nicht so schlimm, denn die Teilnehmer sprangen sofort in den Wirhlpool oder Sauna…

Am letzten Tag haben wir Oslo kurz besichtigt und den Hausschlüssel den Eigentümer abgegeben und so ging die 20-stündige Fahrt wieder los.

Insgesamt war es eine schöne Winterjugendreise.

 

Am 8. Juli trafen sich die Betreuer mit den Teilnehmer in Essen, um nach Spanien zu fahren. Alle waren bisschen enttäuscht, dass sie das Spiel Deutschland-Brasilien , die WM-Halbfinale verpassten. Im Bus jedoch hatten ein Teilnehmer und die hörenden, die auch im Bus waren, den Live-Ticker. Durch den hohen Sieg und viele gefallene Tore für Deutschland hatten wir super Stimmung im Bus. Am nächsten Morgen, angekommen in Spanien, war das Wetter nicht so toll und trotzdem: wie jedes Jahr wird zuerst die Sachen ins Zelt gepackt, schnell umgezogen und ab ging´s zum Meer.

An fast jeden Abend wurde Gesellschaftsspiele gespielt, wo die Teilnehmer und die Betreuer viel Spaß hatten und so lange am Gemeinsschaftszelt blieben bis es fast nichts mehr zu sehen gab (die Lichterkette war für manche Spiele nicht hell genug).

Es wurden Turniere wie Streetball-, Fußball- und Volleyballturnier veranstaltet und da konnten die Teilnehmer und manchmal auch die Betreuer ihr Bestes geben und sich auspowern.
An einem Abend ist die Hälfte der Gruppe, selbstverständlich freiwillig, mit dem Schlafsack zum Meer gegangen und haben dort im Freien übernachtet. Dies war ein tolles Erlebnis.
Sorgen hatten wir, als Deutschland ins Finale kamen, und wir im Campingplatz nur ein kleines Fernseher hatten. Wir suchten nach Möglichkeiten und zum Glück hat die Mitarbeiter des Campingplatzes eine Leinwand zur Verfügung gestellt. Kurz vor dem Anpfiff lief es und wir zitterten, bangten und schauten zu… Am Ende konnten wir zusammen den Titel feiern.

Zweimal sind wir nach Barcelona gefahren und dort konnten die Teilnehmer in Gruppen alleine durch die Stadt schlendern.

In Callela, wo wir auch mit dem Zug angereist sind, hatten wir tolle Erlebnisse mit dem Wasserbooten und diverse Attraktionen.

Heil zurück gekommen sind alle Teilnehmer und Betreuer in Essen, zwei Wochen später. Insgesamt war es eine schöne Jugendreise in Caldes d‘ Estrac / Spanien.

Liebe Homepagebesucher/innen,

nach langer Zeit bekommen GSNRW endlich ein frisches und neuer Homepages Gesicht!

Die großen und vielen Dank geht an Julia Müller, die sich sehr bemüht und mit engagiert an der Gestaltung.

Der Gehörlosen-Sportverband Nordrhein-Westfalen wünschen die Homepagebesuchern
ganz viel Spaß beim anschauen und einiges neues zu entdecken.

Euer Vizepräsident für Öffentlichkeitsarbeit
Lars Neuhaus

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